Beiträge: Gemeinde Steinheim

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Eine Reise in die Vergangenheit

Artikel vom 09.11.2020

Eine Reise in die Vergangenheit

Vor den Herbstferien gingen die drei 4. Klassen zum Meteorkratermuseum nach Sontheim. An diesem Tag schien schon die Sonne und wir liefen auf dem noch nassen Weg den Zentralhügel, den Steinhirt, des Steinheimer Beckens hoch. Die bunten Herbstblätter raschelten im leichten Wind. Wir gingen an einem wunderschön gefärbten Laubbaumwäldchen vorbei, bevor es den Zentralhügel hinunterging. Von oben konnten alle den Nebel aufsteigen sehen und darunter die Häuser von Sontheim. Bald erreichten wir das Wasserhäuschen der Steinheimer Wasserversorgung. Kurz darauf standen wir vor dem Meteorkratermuseum. Die Klasse 4c war noch im Museum und so konnten wir auf den Sitzgelegenheiten vor dem Museum noch unser Vesper auspacken und uns für den Besuch stärken. Kurz darauf kam der Museumsführer und stellte sich vor. Er hieß Gerd Müller, nicht der Bomber der Nation, sondern ein ehemaliger Lehrer der Hillerschule. Zuerst durften wir uns einen Film über die Geschichte der Entstehung des Steinheimer Beckens anschauen. Der Film zeigte den Einschlag des Meteoriten vor rund 15 Millionen Jahren. Nicht unweit vom Steinheimer Becken schlug ein größerer Meteorit in Nördlingen ein und bildete das Nördlinger Ries. Beide Meteoriten stammten vom Asteoritengürtel zwischen Mars und Jupiter. Dieser Einschlug dauerte nur ein paar Sekunden. Nach dem Einschlag flog das Gestein in die Höhe, bildete den Rand und den Zentralhügel durch die Kompression. Auf den Zentralhügel liegt ein großer Fels, der „Wäldlesfels“ genannt wird. Bei unserer Rückkehr schauten wir uns diesen Felsen an. Später füllte sich der Krater mit Wasser und mit ihm kam das Leben zurück. So waren dort die Säbelzahnkatze, das Urnashorn, der Gabelhirsch, die Schnecken….bald zuhause. Herr Müller erzählte uns noch einiges über die Strahlenkalke, die Brekzien und dem Schneckensand. Am Schluss erfuhren wir noch den Spitznamen der Steinheimer: die Sandstumpen. Der Name geht auf die Steinheimer Sandgruben zurück, die früher ein bedeutsamer wirtschaftlicher Faktor waren. Denn es wurde reichlich Sand verkauft in andere Orte und Städte, zum Beispiel "Fegsand" zum Scheuern von hölzernen Böden und Tischen. Sand wurde auch zum Hausbau verkauft, und eine zeitlang sogar als medizinischer Sand für Heilbäder. Zum Transport wurde der Sand in Säcke gefüllt. Und diese Säcke nannte man Stumpen. So entstand der Spitzname Sandstumpen für die Steinheimer.

Nach uns kam die Klasse 4b ins Museum und wir gingen mit der 4c zurück zur Schule.

Herr Müller, nochmals herzlichen Dank für die Museumsvormittag. Es war sehr interessant.

Geschrieben von Ina Dai 4a

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Highlights

Mensa

Die Mensa der Hillerschule ist aufgrund der Corona-Pandemie derzeit von von 12 Uhr bis 14.00 geöffnet. Schüler*innen der Sekundarstufe können für die 1. große Pause online ein Lunchpaket bestellen und dies am Kiosk abgeholen. Beim Mittagessen können die Schüler*innen der Grund- und Realschule zwischen einer Tagessuppe, einer Salatbowl und einem Menü wählen. Am Trinkbrunnen gibt es kostenlos Wasser mit und ohne Kohlensäure, darüber hinaus können weitere Getränke erworben werden.

Musikprofil

Alle Schülerinnen und Schüler der Hillerschule erhalten ab dem 2. Schulhalbjahr der Klasse 5 eine rhythmische Grundbildung. Diese ist im regulären Musikunterricht integriert. Spielerisch werden Notenwerte durch Trommeln vermittelt und ein rhythmisches Grundgefühl durch das Erlernen der sogenannten Cajón entwickelt.

Geoparkschule

Wir sind GEOPARKSCHULE!
Doch was heißt das eigentlich?