Musikprofil

Alle Schülerinnen und Schüler der Hillerschule erhalten ab dem 2. Schulhalbjahr der Klasse 5 eine rhythmische Grundbildung. Diese ist im regulären Musikunterricht integriert. Spielerisch werden Notenwerte durch Trommeln vermittelt und ein rhythmisches Grundgefühl durch das Erlernen der sogenannten Cajón entwickelt. Bei einer Cajón handelt es sich um eine Art Holzkiste, die ein komplettes Schlagzeug ersetzen kann. 

Cajon

 

Die rhythmische Grundbildung in Klasse 5 dient als Grundlage für die weiterführende Instrumentalklasse. Am Ende der Klasse 5 wählen die Schülerinnen und Schüler der Hillerschule ihr Musikprofil. Hierbei stehen ihnen zwei Wege offen: „Normaler“ Musikunterricht oder der Besuch der Instrumentalklasse.

Die Instrumentalklasse – Das musikalische, innovative Musikunterrichtskonzept

Was ist das?

Die Instrumentalklasse ist ein zweijähriges Projekt im Musikunterricht der Klassen 6 und 7. Sie wird schulartübergreifend für Schülerinnen und Schüler der Werkreal- und Realschule angeboten. Die Schülerinnen und Schüler erlernen im Rahmen des Musikunterrichts in der Schule ein Musikinstrument und das Musizieren im Klassenverband.

 

Ziele:

  • Erlernen eines Instruments
  • Erwerb und Anwendung von Wissen über musikalische Grundelemente
  • Einüben von sozialem Handeln und somit Steigerung von sozialen Lerneffekten durch gleichzeitige Klassen- und Orchestergemeinschaft
  • Übernahme von Verantwortung über ein Leihinstrument
  • Musik begreifen durch Musik machen à „Learning by doing“
  • Ganzheitliche musikalische Bildung durch aktives Musizieren
  • Erwerb von Basisfertigkeiten auf einem Instrument als Grundlage für weitere musikalische Ausbildung
  • Schulung der Teamfähigkeit, Kooperationsfähigkeit und selbstbewussten Gestaltungsfähigkeit
  • Bildung eines Klassenorchesters
  • Spaß am gemeinsamen Musizieren

Wie läuft die Instrumentalklasse ab?

Beim Klassenmusizieren lernen die Schülerinnen und Schüler zunächst sämtliche Instrumente des Orchesters durch Ausprobieren kennen, um herauszufinden, welches für sie geeignet ist. Gemeinsam erfahren die Schülerinnen und Schüler den Bezug zum eigenen Instrument und dem Orchester. Erstes Ausprobieren sowie leichte Atem- und Ansatzübungen kennzeichnen diese Anfangslernphase. Hat jedes Kind sein Instrument gefunden, dürfen die Instrumente mit nach Hause genommen werden. Die Instrumente werden über die Dauer der Instrumentalklasse an die Kinder verliehen. Gemeinsam lernen die Schülerinnen und Schüler die ersten Töne auf ihren Instrumenten. Zunächst einstimmig beginnend, wechseln die Übungen allmählich über eine leichte Zweistimmigkeit in den kompletten Orchestersatz. Neben den gemeinsamen musikalischen Erfolgserlebnissen fördert diese spielerische Lernmethode auch das Sozialverhalten. Die Schülerinnen und Schüler üben nicht nur Töne, sondern im gemeinsamen Musizieren auch Rücksicht und Verantwortung. Die Motivation und Konzentration wird durch das Klassenmusizieren gefördert. Insofern leistet die Instrumentalklasse auch einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der Kinder.

Kosten:

Über die Dauer von 2 Schuljahren wird für die Instrumentalklasse eine Gebühr von 10 € monatlich erhoben.

Das sagen Schülerinnen und Schüler der bisherigen Instrumentalklassen über die Instrumentalklasse:

„Die Instrumentalklasse ist sehr cool, weil man viele unterschiedliche Instrumente lernt.“ (Jannik, Querflöte)

 „Wenn man Fun im Unterricht sucht und Freude an der Musik hat, ist man in der Instrumentalklasse richtig aufgehoben. Sie ist eine Klasse für sich. Hier lernt man etwas und hat gleichzeitig Spaß.“ (Timo, Querflöte)

„Ich finde die Instrumentalklasse richtig gut, weil man viel lernt.“ (Florian, Posaune)

„Wir spielen während des Schulunterrichts ein Instrument. Das ist gut und macht Spaß.“ (Jonas, Trompete)

 „In der Instrumentalklasse kann man lernen, wie man mit Instrumenten umgeht.“ (Nathalie, Querflöte)

 „Hier spielt jeder im Musikunterricht ein Instrument. Uns Schülern macht das riesig Spaß.“ (Felix, Schlagzeug)